This is the BEAT SIDE

Heimat des freien Gedankens

Weihnachten 2010 war es so weit und ich habe mir den Traum von einer Mittelformat Kamera erfüllt. Hasselblad und Co. waren zu teuer und so wurde es eine Seagull 4a, 6×6, für knapp 80€. In diesem Jahr habe ich einiges ausprobiert, manches gelang, manches nicht und nach und nach entdeckte ich die unzähligen Möglichkeiten die sich mit der Kamera bieten.

Eins vorne weg, das Interessanteste ist nicht das Fotografieren mit dem Mittelformatfilm, sondern der Lichtschacht und das Sucherfeld in Kombination mit digitaler Technik.

Die Seagull 4A ist eine 6×6 TwinLensReflex (TLR) Kamera, für 120 mm Film, die in Shanghai, China von der Shanghai Camera Factory hergestellt wird. Die ersten Modelle der 4A liefen im Jahr 1964, als Nachfolger der Seagull 4 vom Band und nun nach 40 Jahren wird sie dort immer noch produziert.

Im Grunde genommen, ist sie eine Kopie einer Rolleiflex, jedoch auf sehr hohem Niveau. Die Sucheroptik ist eine 1:2,8 /75 Linse, während die  Optik mit der die Bilder gemacht werden, eine HAIOU-31,  1:3.5 / 75  ist. weiter lesen

shivaelektraEine sehr interessante Artikel-Analyse von Cymaphore, zu einem EMMA Artikel über die Piratenpartei. Immer wieder interessant, welche Feindbilder da noch in den Köpfen zu finden sind.

Besonders brisant ist, dass dieserArtikel aus der Feder von Gabriele Kämpfer stammt, welche TraTra, die  Leiterin der „Geschäftsstelle Gleichberechtigung“  im Berliner Senat ist…tagsüber sich für Gleichberechtigung einsetzten und Abends feministische Artikel für die  EMMA schreiben..Klassische Fehlbesetzung.

 

Hier ein kurzer Anriss, die komplette Analyse gibt es hier.

Den vollen Artikel hier.

 

„EMMA berichtet über das Thema Frauen in der Piratenpartei

Es gibt verschiedene Arten von Kritik. Eine unverzichtbare Form ist die konstruktive Kritik, die einen wirksamen Beitrag zur Lösung eines Problems darstellen kann. Dann gibt es da die Schmähkritik, die dem Ansehen eines vermeintlichen Gegners möglichst umfangreich schaden zufügen soll.

Was die EMMA in ihrer aktuellen Ausgabe (Winter 2012) auf sechs Seiten über die Piratenpartei abliefert lässt den Begriff Schmähkritik wie einen Euphemismus aussehen.

Ich gehe in diesem Beitrag kurz auf das Thema Frauen und Sexismus in der Piratenpartei ein und analysiere dann den Artikel in der EMMA.Das Frauenproblem eines der Probleme der Piratenpartei ist die relativ geringe Zahl weiblicher Mitglieder. Das ist kein Problem der Piraten an sich. Frauen bringen sich im Vergleich zu Männern leider viel seltener in die Politik ein. Selbst Parteien mit sehr radikalen strukturellen Maßnahmen zur Gleichstellung, wie etwa die Grünen, spüren dieses Problem. Zusätzlich liegen die Ursprünge der Piratenpartei in der IT-Welt.

Bis heute ist der Anteil der Frauen etwa unter den Software-Entwicklern erschreckend gering. Eine Ursache liegt wahrscheinlich in der Erziehung. Wer schon als Kind eine qualitative Geschlechterrolle antrainiert bekommt, den prägt diese Rolle auch als Erwachsener und bei der Berufswahl. Die Geschlechterverteilung der verschiedenen Ausbildungs- und Studienzweige verdeutlicht das ebenso wie die Geschlechterverteilung in den verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen der Parteien.“ *

 

*Cymaphore

 

 

 

 

 

Zeit zu Zeit krame ich immer mal wieder in meiner großen Fotokiste und überarbeite einige meiner alten Bilder. Bilder bei denen ich der Meinung bin, in Sachen Schnitt, Farbe etc. noch nicht das Optimale herausgeholt zu haben.

 

Hier ein Beispiel: AGAINST and bored!

 

 

Das Bild ist in Kreuzberg am 1.Mai 2010, während der jährlich stattfindenden Demonstration entstanden und wurde von mir noch beschnitten, geschärft und ein bisschen aufgehellt.

 

Minolta X-700; Rokkor 50/1.4,Film – Iso 400, Canoscan 9950f.