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Alles hat ein Ende und so auch die Bequemlichkeit des 30 Jahre alten Fahrer/Beifahrersitzes meines W123.

Pünktlich zum Frühlingsanfang stand daher das nächste Projekt an und die Sitze sollten aufgepolstert werden, aber abgesehen von ein paar Anleitungen mit Heizungsisolationsrohren (Hauptsache billig O_o), gab das Netz nicht viel her und wenn man sich diese Arbeit schon antut, soll das dann ja auch eine Weile halten.

Ersatz hatte ich noch rumliegen, brauchte ich dann aber doch nicht, alle Federn waren noch i.O..

 

 

 

 

 

 

Die Federn gibts aber auch bei Ebay für 40 € pro Sitz zu kaufen.

Als ich dann den Bezug beim alten Sitz ab hatte, bin ich da drauf gestoßen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gut zu sehen, die runden, schwarzen Klötze der verstärkten Taxiversion.

Da ich, wie gesagt, etwas “Anständiges” wollte, bin ich  mit dem Sitz beim Autosattler des Vertrauens vorbei und habe mir da was passendes schnippeln/kleben lassen.

20 € pro Sitz war Ok, der Schaumgummi für die Sitzlippen und den Rücken etc. 10 €. Damit auch niemand über den Tisch gezogen wird, hier eine kleine Faustregel:

Schaumgummi zum Polstern kostet für 1 qm, bei 1 cm Stärke i.d.R. 7,50 €. Es soll ja auch Sattler geben die auf einem andern Stern wohnen und die dortigen Preise verlangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie zu sehen, geklebte Keile/Klötze aus unterschiedlichen Materialien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bezüge ab und einzeln in die Waschmaschine auf 30 Grad und Wollwaschgang, danach schnell trocknen (Heizungskeller), dauert ca. 2 Tage. Sollte die Pappe, zum einhaken unten am Sitz, etwas abbekommen haben, ab zum Polster/Sattler. Die Pappe kostet 1€ für 1,4m, am besten gleich einnähen lassen, denn man benötigt eine Nähmaschine für Leder. Aufpassen dass der Kollege das auch wieder so wie vorher einnäht sonst hat man ein Problem beim einhaken, da zu viel Zug drauf ist!

Erst mal ne rutschfeste Oberfläche schaffen mit doppelseitigen Klebeband.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleine Kabelbinder zum fixieren über das Klebeband, Kabelbinder für die Polsterung durchziehen und alles fest anziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorne fixieren; nicht vergessen das durch die kleinen Löcher unten am Sitz zu ziehen.Wenn man es unten rum fixiert, passt die Halterung vom Stoffbezug nicht mehr rein, da die Kabelbinder im Weg sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mitte vorbereiten…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitte fertig einsetzten und fest ziehen.

 

 

 

Schaumgummi auflegen, eine Lage extra in der Mitte. Mann kann man auch mehrere Lagen nehmen, je nach dem wie durchgesessen der Sitz ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den großen Schaumgummi unten mit doppelseitigem Klebeband fixieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An der Rückenlehne kann man auch noch, zwischen den Seitenlippen, einen Schaumgummi einsetzen, meist ist das ja auch schon alles durch. Beim zusammenbauen nicht vergessen, die Plastikteile für die Rückenlehne wieder einzusetzten und das Band (Bezüge) einhaken.

Einbauen und fertig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei 1,94 sitze ich ganz gut, 5cm nach oben an die Decke.

Beim beziehen der Bezüge sollte man zu zweit sein, das kostet Kraft. Wenn der Bezug kaum einzuhaken ist, so hat man zu stark auf gepolstert. Der Fahrersitz geht im übrigen wesentlich schwerer zum beziehen, da sind andere Federn verbaut.

Kostet alles in allem 50 € und hält min. 10 Jahre.

Dauer: 2 Tage

Schwierigkeitsgrad: mittel

Viel Spaß!

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Jeder der große Füße hat kennt das Gefühl. Man schlendert durch die Stadt, betrachtet die Schaufenster und entdeckt ein paar wunderschöne Schuhe. Man betritt den Laden, aber Nein die Schuhe sind natürlich nur wieder bis Größe 46/47 erhältlich.

Irgendwann realisiert man dann, das es nicht mehr darum geht, Schuhe zu finden die einem gefallen, sondern nur noch darum was der Markt überhaupt anbietet und was das kleinste Übel ist. Also was tun? Weiter in Converse AllStar herumlaufen, die eigentlich schon nicht mehr zu einem passen seit man 30 ist oder handgemachte Schuhe in Budapest in Auftrag geben?

Alles Möglichkeiten, aber zum Glück gibt es noch ein paar Hersteller die ein Herz für große Füße haben und damit ihr euch nicht wie ich einen Wolf suchen müsst, hier eine kleine Übersicht.


Boxfresh, eine Marke aus England  hat ein paar ganz akzeptable Schuhe, hauptsächlich Sneakers, bis Größe UK 15, im Angebot:

http://www.boxfresh.co.uk/c/shop/footwear/large-%2813-15%29

Ein weiterer Hersteller,  Boras, bietet auch “Bussinnes Schuhe” bis Größe 50 an:

http://www.borasweb.com/rangebooks/aw2011.pdf

http://www.borasweb.com/rangebooks/ss2012.pdf

Allerdings bietet Boras immer nur ausgewählte Schuhe bis Größe 50 an.

Weitere Verdächtige bei denen sich ein Blick lohnt,  sind Adidas (Samba), natürlich Converse und Timberland mit seinem recht klobigen Earthshaker.

Ich persönlich bin inzwischen dazu übergangen Hersteller direkt anzuschreiben wenn mit ein Schuh gefällt und bitte sie darum auch größere Schuhe zu produzieren. Meist gibt es sehr positive Rückmeldungen.

Falls ihr noch ein paar Tipps hab, ab damit in die Kommentare!

 

 

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Ich hätte die Seite hier ja auch mit Gründen füllen können, warum die Piratenpartei am Ende und somit auch aus diesem Blog verbannt ist, aber was solls und über Tote soll man ja bekanntlich nicht schlecht sprechen! ^^

Freuen wir uns am Leben und bitte mehr von diesen Dingen, die die Welt braucht!

Viel Spaß :-)

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ReadyNas DUO V1:

Als “Heavy Technik User”spielt man ja immer mit diversen Gadgets und mein persönliches Ziel dabei ist es immer, den Nutzen für mich als Endverbraucher zu erhöhen – mir das Leben einfacher zu machen.

Erst war da der Spiele-Pc, dann der erste Mp3 Player, der erste Router, der erste LCD und auf den folgte auch bald der erste HTPC mit digitalem Ausgang und HDMI, denn man wollte ja auch Filme von der Platte oder Streams aus dem Internet anschauen.

Nun ist es ja so, ich als technikaffiner Mensch bin meist nur kurz mit der aktuellen Lösung zufrieden, denn es könnte immer noch etwas leiser, performanter oder stromsparender sein.

So kam ich dann auch zu meinem ersten Netgear Produkt, dem READYNAS DUO V1, einem klassischen Heimnetzwerk NAS.

140 € auf den ersten Blick ein super Preis für ein NAS mit 2 HotSwap Einschüben und einer großen Community die zahlreiche Addons ins Netz stellt. Einfach alle Filme, meine Musik an einem Ort, einfach vom NAS streamen und wenn die Festplatten etwas billiger werden, dann kann man ja die Kapazität mit einer zweiten Platte erweitern.

Nun, die Ernüchterung lies nicht lange auf sich warten. Kaum war das NAS gekauft, wurde bekannt gegeben, dass die Firmware Entwicklung nun eingestellt sei und man sich doch bei Bedarf einfach das Nachfolgermodell kaufen sollte.

Zusätzlich wurde das ReadyNAS DUO V2 nun auch noch mit einem x86 Prozessor ausgeliefert und somit wird es auch keine neuen Addons mehr für das READYNAS DUO V1 mit SPARC Prozessor geben. Angemerkt sei auch noch, das einige der “Community Addons” kosten, was aber legitim ist.

Die erste Konsequzenz war, Addons wie WordPress liesen sich nicht mehr updaten, da natürlich auch die PHP Version nicht mehr für das NAS angepasst wurde, d.h. WordPress war raus, denn wer will schon ein unsicheres WordPress 2.x auf seinem HeimNAS laufen haben?

Nun gut blieb ja noch ein tolles NAS mit FTP und WebDAV. Tja, wenn da nicht diese verbugte Netgear Software drauf laufen würde. Denn hier lassen sich weder die Benutzerrechte für die einzelnen Shares richtig einstellen, noch gibt es ein Addon welches es komfortabel ermöglicht die Inhalte auf der Platte zu verschieben, ohne sie erst einmal durch das komplette Heimnetzwerk zu schleifen.

Ein Addon welches es mir ermöglicht einen FTP Auftrag auf dem NAS auszuführen gibt es auch nicht wirklich, es gibt zwar die Backup Funktion aber diese ist nicht dafür gedacht und dementsprechend zu bedienen.

Die Weboberfläche welche der Bedienung des NAS dient und lässt sich auch gerne mal 30-60 Sekunden Zeit um die gewünschte Seite anzuzeigen … da geht wohl der Prozessor in die Knie.

Nächster Punkt Festplatten erweitern, das ist ja eine tolle Sache mit den 2 HotSwap Einschüben, entweder spiegeln um Datenverlust vorzubeugen oder falls man mal mehr Speicherplatz braucht einfach eine zweite Platte einbauen.

Irgendwann waren bei mir die 2 TB voll und ich hatte noch eine 1 TB Platte rumliegen, also ab damit ins NAS dachte ich mir, aber weit gefehlt.

Die einzige Möglichkeit um die Kapazität zweier Platten zu nutzen besteht in RAID 1, d.h. die kompletten 2 TB irgendwo backupen, alles auf Werkseinstellungen setzen (beide Platten werden formatiert) und dann wird ein RAID 1 erzeugt und dann darf man wieder alles zurück spielen.

RAID 1 bedeutet  Bruchstücke von Dateien werden zum Zwecke der besseren Performance auf beiden Platten abgelegt. Wird also ein Platte defekt, ist auch alles auf der zweiten Platte weg und lässt sich im Regelfall nicht mehr herstellen.

Das haben die von Netgear mal ganz toll gelöst! :-)

Aber auch das ReadyNAS Duo hat gute Seiten, der Pyloader (OCH DL) funktioniert sehr gut, er lädt selbständig herunter und entpackt auch, was bei dieser CPU nicht ohne weiteres zu erwarten war. Das NAS ist gut verarbeitet und der Stromverbrauch niedrig.

Soviel zum NAS.

 

UPDATE

Nach langem Suchen habe ich nun doch noch eine Möglichkeit gefunden 2 Platten auf dem NAS zu betreiben, so das mir die vollen 4 TB zur Verfügung stehen.

Dazu muss man beide Platten als RAID 0 installieren, ein gemeinsamer Speicherverbund ist nicht möglich. Die Platten müssen bei der Installation beide leer sein.

 

EVA 8000

 

Wo ein NAS ist, muss auch ein Mediaplayer sein!

Mein HTPC verbraucht im Schnitt so 120 Watt, mir war das zu viel und daher kaufte ich mir das NETGEAR EVA 8000 gebraucht für 30 € bei Ebay.

Dieser Mediaplayer, der Neupreis lag 2007 bei 479 €, wurde als Wunderkind angepriesen. HDMI und digitaler Audio Ausgang, Medienbibliothek, zahlreiche Videoformate, sowie YOUTUBE Videos und aufnehmen sollte er auch noch können, falls man einen PC mit TV Karte gekoppelt hatte.

Auch hier kam die Ernüchterung sehr schnell, denn das Gerät kann kein LiveFolderBrowsing, d.h. jedes mal wenn man neue Musik oder Filme auf das NAS spielt scannt der EVA8000 erst einmal eine Stunde die 2 TB des NAS nach den Dateien und wenn mal, was öfter passiert, die Medienbibliothek weg ist, dann muss man die Medienbibliothek per vorab gespeicherter .lib Datei wieder einspielen.

Kommen wir zum Thema abspielen von Dateien, denn angeblich soll das Gerät auch  .mkv und DTS abspielen können. Das kann es auch prinzipiell , aber bei DTS kommt oftmals kein Ton und bei .mkv Dateien lässt sich die Sprache nicht umstellen. Die einzige Abhilfe ist wieder ein Usertool welches die Filmdateien für den EVA 8000 aufbereitet, ebenso ist das tagen von Filmdateien via IMDB ohne das Usertool EVAtag absolut unkomfortabel und das beste zum Schluss – neue Firmware wird natürlich nicht mehr entwickelt.

 

Wer also beschließt Netgear Produkte zu kaufen sei gewarnt, eine hohe Leidensfähigkeit ist Grundvoraussetzung für den Endverbraucher und Hilfe vom Netgear Support sollte man auch keine erwarten.

Es heißt zwar immer: ” You get what you pay for!”, aber selbst für das bisschen Geld kann man wohl ausgereifte Produkte und einen besseren Support erwarten, denn zumindest was den Mediaplayer angeht kann selbst der Rapsberry PI mit XBMC für 35 $ mehr.

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